Es ist schon Erschreckend mit welche Brutalität wir heute Konfrontiert werden.
Die brutale Tat gegen den verstorbenen 50-jährigen Familienvater aus München der nur helfen wollte betrifft einen schon sehr.
Erschreckend sind aber dann auch Aussagen einiger sogenannten Psychologen das diese Auftetende hohe Gewalt damit zu tun hat, das es für die Jugend keine Perspektiven gibt, sie eine schlechte Kindheit gehabt haben u.s.w. Ich dachte, ich höre nicht Recht. Wie bitte, das rechtfertigt solche Gewalttaten??
Zudem kommt noch, was ich überhaupt nicht verstehen kann das ein Werbespot einer Renomierten Versicherung ausgestrahlt wird indem man einen Steinewerfer gegen die Polizei zeigt und dies als Zeichen gegen Protest sieht.
Und nun werden die Rufe nach Zivilcourage wieder laut.
Die einen Vordern härtere Strafen die anderen Anti Gewalttraining. Oder irgendwelche fragwürdige Camps.
Auch die änderung des Jugendstrafrechts wird Diskutiert. Zum Thema Jugendstrafrecht ist meine Meinung, ab 18 Jahre sollte dies nicht mehr greifen. Unsere Jugend will Erwachsen werden dann sollen Sie auch die Konsequenzen aus Ihrem tun tragen und dafür gerade stehen. Außerdem bei Mord oder einem Tötungsdelikt sollte die höchste Strafe nicht in frage gestellt werden. In meinen Augen gibt es keine höhere Straftat oder eine Handlung die dies mit sich zieht.
Doch leider gibt es auch bei der Zivilcourage Probleme!
Eines der größten ist eigentlich die Rechtsfrage sobald derjenige der Zivilcourage zeigt und sich Körperlich wehren muß oder Körperlich sich einsetzen muß um jemanden in so einer Situation zu helfen. Konnte hier aber leider keine genauen Infos finden. Aber ich Denke mal, das dies nicht zum Guten der Helfer ausgeht.
Denn so wie schon in den Medien gesagt wurde, hätte man die beiden Täter mit Worten und Gesten eventuell dazu gebracht auch den Helfenden an zugreifen.
Natürlich stellt man sich die frage wie im neusten Geschehen, was hätten die 15 Anwesenden Bürger tun können.
Ja die Politiker schreien zeigt Zivilcourage - geht dazwischen - helft! Doch stehen diese Politiker, Psychologen und Staatsdiener auch hinter jemanden der sich Körperlich gegen einen 15 bis 21 Jährigen durchsetzen muß um sich oder das Leben eines anderen Menschen zu schützen?
Ein Fall aus dem Jahre 2003
Köln: Busfahrer wehrt sich gegen provozierenden Jugendlichen, 500 € Strafe
In Köln ist ein Busfahrer der KVB zu einer Strafe von 500 Euro verurteilt worden. Er hatte einen Jugendlichen mit einem Schlüsselbund ins Gesicht geschlagen, als dieser ihn zuvor provoziert hatte. Der Vorfall ereignete sich bereits im Februar diesen Jahres. Der 17-Jährige hatte immer wieder die Stopp-Taste gedrückt, ohne auszusteigen. Am Ziel angelangt stellte er den Jungen, nahm den Schlüsselbund und schlug ihn damit ins Gesicht. Der 17-Jährige erlitt dabei ein blaues Auge und eine dicke Backe. 'Ich musste an der Tür doch einschreiten', so die Verteidigung des Fahrers. Diese Meinung teilte die Richterin nicht. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 500 Euro eingestellt.
der Fall aus 2007
Der Rentner hatte die Männer lediglich gebeten, in der U-Bahn ihre Zigaretten auszumachen.
Die beiden Männer sollen den Rentner am Donnerstagabend daraufhin aus der Bahn verfolgt und zusammengeschlagen haben. Auf einem Überwachungsvideo ist zu sehen, wie der alte Mann kurz darauf in der Station zu Boden geschubst wurde. Danach schlugen und traten die Angreifer ihr Opfer mehrfach. Schließlich nahm der 17-Jährige mehrere Meter Anlauf und trat so kräftig gegen den Kopf des Mannes, dass er sich selbst verletzte. Der Rentner blieb am Boden liegen. Die Schläger flüchteten mit dem Rucksack des Opfers. Ein Passant verständigte die Polizei. Der 76-Jährige erlitt bei dem Angriff einen mehrfachen Schädelbruch mit Einblutungen ins Gehirn.
Meine Meinung ist auch Eingreifen und helfen, da gibt es nichts anderes. Jedoch was droht jemanden wenn er Körperlich Eingreifen muß? Geht er in den Knast, verliert er Haus und Hof?
Was ist mit der Familie die im Hintergrund steht?
Von einer Sekunde zur anderen wird aus dem Täter ein Opfer und aus dem Helfenden ein Täter und der eigentliche Täter oder die Täter lachen sich kaputt!
Hier sollten die Politker Gesetzesmäßig ansetzen. Schutz dem Helfenden.
Und ich glaube schon, das dies viele Bürger vom Eingreifen abhält.
Doch leider hilft es dem Verstorbenen Helfer nicht mehr. Es ist sehr traurig.
Ich hoffe, das die Politiker dies jetzt nicht in Ihren sowieso lächerlichen Wahlkampf nehmen sondern sich zum Wohle des Volkes darum gemeinsam kümmern.
Michael Uerlichs
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